„Alles wird gut.“

 

 

Aus aktuellem Anlass möchte ich meinen heutigen Beitrag einer ganz besonderen Person widmen. Der Titel ist mit Bedacht gewählt. Es handelt sich dabei um einen Ausdruck, einen Ausspruch, wenn nicht gar um ein Lebensmotto, das diese Person umfangreich charakterisiert.

Ich habe lange überlegt, wie und in welcher Form ich diese, man könnte fast schon Laudatio dazu sagen, halten soll. In der herkömmlichen Form dieser Kolumne? Soll ich die Zitate der darum gebetenen Mitglieder einfach im Wortlaut abbilden? Darf es etwa ein Gedicht sein? Zuletzt Genanntes schied bei dem „Talent“ und der dafür nicht vorhandenen „Gabe“ recht bald aus.

Nein, ich habe mich eher an gewisse Aufgabenstellungen aus der Schulzeit erinnert und möchte es in Form eines Briefes tun.

 

Sehr geehrter Herr Präsident,

lieber Ralf!

 

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch für die vergangenen Jahre und deiner nur folgerichtigen Bestätigung im Amt. Gerne hätte auch ich persönlich mein Votum auf der Mitgliederversammlung abgegeben. Auch diese Stimme hätte für dich gesprochen, da hättest du dir sicher sein können.

Das, was du bisher für uns, für den Fanclub und somit für den schwäbischen Verein aus der Landeshauptstadt geleistest hast, lässt sich wahrlich nicht ausreichend genug in Worte fassen. Man kann schlecht sagen, du hättest die erste Etappe oder das erste Kapitel erfolgreich beschritten, das wäre untertrieben. Um im selben Wortlaut zu bleiben, hättest du wohl eher die komplette Rundfahrt absolviert oder das ganze Buch vollendet. Einfach großartig.

Dir gebührt zu Recht große Anerkennung, wie einige schreiben, steckt wahrlich „dein Herz, dein Leib und deine Seele“ in diesem Fanclub. Das merkt und spürt man auch. Du „hältst die Herde beisammen“, spendest tröstende Worte im Tal der Tränen, lässt deinen Unmut über diverse Dinge auch mal freien Lauf, stellst fehlverlaufende Dinge klar und findest stets die richtigen Worte. Ein guter Hirte.

Auch trotz der Charakterisierung als „schüchterner Weschtfale“ in Bezug auf die Mitgliederwerbung im Fanblock hält der Zustrom weiter an. Ich selbst kann das nur bedingt bestätigen, so begeisterst du doch schließlich auch kanadische Freunde der Bonner Gummiköstlichkeiten in Tiergestalt an gewissen Autobahnraststätten.

Beeindruckend ist zudem, dass du es meisterst, gleich mehrere Dinge unter einen Hut zu bringen. Dass dies natürlich nicht immer optimal funktionieren kann „Maria, ich habe gerade unfassbar viel zu tun“, ist mehr als verständlich, aber zugleich auch imponierend. Auch trotz so mancher Überforderungsängste durch einige Mitglieder „Ralf möchte gerne an allem beteiligt werden, hat aber leider gar keine Zeit dazu“ hoffe und wünsche ich mir, dass du genauso weiter machst.

Viele Erinnerungen sind bereits mit dir verknüpft. Ganz gleich, ob die gefassten Reden und Ansprachen vor, auf und nach der Busfahrt nach Berlin, die ermutigenden Durchhalteparolen in allen Situationen oder besonders ein Spruch zum Abschluss, den ich ganz oben auf der Favoritenliste habe: (Zur Erklärung, dieser fiel beim Stand von 3:1 für die VfB-Amateure gegen Preußen Münster im Gästeblock mit Blick auf die feiernden Preußen-Fans) „Das hier ist genau wie bei Bayern. Wir gewinnen, aber die Stimmung ist da drüben“.

 

Seit der Gründung des Vereins hat sich unglaublich viel getan. Es hat eine rasante Entwicklung stattgefunden, die bis heute anhält. Viele unterschiedliche Charaktere bilden die Basis dieses Clubs, lassen ihn leben. Dieser Fanclub lebt durch uns und natürlich auch durch unseren Präsidenten.

 

In diesem Sinne, mein lieber Ralf, vielen Dank für all das Erreichte und viel Erfolg für all das, was noch kommen mag!

 

Dein Gunther

AKTUELL:

<<<< 27.01.2019 15:30 Uhr München- Stuttgart